Nach 2008 und 2010 finden in 2012 zum dritten Mal die Bergbauhistorischen Wandertage in Freiberg statt.
Anlässlich des Jubiläums 850 Jahre Freiberg stehen die 3. Bergbauhistorischen Wandertage unter dem Motto "Vom Silber zum Silizium". Erleben Sie eine Zeitreise durch die Jahrhunderte der Freiberger Stadt- und Wirtschaftsgeschichte und entdecken Sie, wie die Traditionen des historischen Bergbaus und Hüttenwesens das Wirtschaftsgeschehen in Freiberg bis heute in vielerlei Hinsicht bestimmen. Als besonderes Highlight sind die Wanderungen jeweils mit der Besichtigung besonders bemerkenswerter historischer Schauanlagen oder technischer Anlagen der Neuzeit verbunden.
Insgesamt finden im Rahmen der Wandertage fünf geführte Touren statt, die jeweils einmal im Frühjahr und einmal im Herbst angeboten werden. Ergänzend findet am 9. Juni 2012 eine bergbauhistorische Radtour statt. Die Teilnehmergebühr beträgt jeweils 4 Euro pro Person.
| Datum / Zeit | Wanderung | Treffpunkt | Wanderleiter |
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Sa, 21.04. 09:30 - 14:30 |
Vom Bergbau zur Wasserkraft - Der Zuger Bergbau und das Kavernenkraftwerk Dreibrüderschacht | Parkplatz der Landwirtschaftsschule Zug (Hauptstraße 150, 09599 Freiberg OT Zug) | Gerhard Müller |
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Sa, 28.04. 09:30 - 12:30 |
Bergbau rund um den Wernerplatz - mit Besichtigung der Roten Grube | Wernerplatz Freiberg, vor Barmer Geschäftsstelle | Michael Ziegler / Hartmut Furkert |
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Sa, 05.05. 09:30 - 14:30 |
Vom Silber zum Silizium und zur Solarenergie - Mit Besichtigung der Produktion der Deutschen Solar AG | Infotafel am Parkplatz Eherne Schlange | Klaus Flick |
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Sa, 12.05. 09:30 - 14:00 |
8 Jahrhunderte Silberbergbau - Das Revier der Himmelfahrt Fundgrube | Otto-Brunnen auf dem Obermarkt, Freiberg | Rolf Börner |
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Sa, 19.05. 09:30 - 12:30 |
Vom Silber zum Germanium - Bergbau und Wissenschaft in der Freiberger Altstadt, mit Besichtigung der Winkler-Gedenkstätte in der Brennhausgasse | Otto-Brunnen auf dem Obermarkt, Freiberg | Gudrun Reißig, Klaus Eilrich |
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Sa, 09.06. 09:00 - 17:00 |
Radtour: "Das Freiberger Revier - von Zug bis Halsbrücke" weitere Informationen zur Veranstaltung |
Gaststätte "Letzter Dreier", Zug | Gerhard Müller und Hartmut Furkert |
| Datum / Zeit | Wanderung | Treffpunkt | Wanderleiter |
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Sa, 29.09. 09:30 - 14:00 |
8 Jahrhunderte Silberbergbau - Das Revier der Himmelfahrt Fundgrube | Otto-Brunnen auf dem Obermarkt, Freiberg | Gerd Prasse oder Klaus Flick |
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Sa, 06.10. 09:30 - 14:30 |
Vom Bergbau zur Wasserkraft - Der Zuger Bergbau und das Kavernenkraftwerk Dreibrüderschacht | Parkplatz der Landwirtschaftsschule Zug (Hauptstraße 150, 09599 Freiberg OT Zug) | Gerhard Müller oder Hartmut Furkert |
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Sa, 13.10. 09:30 - 14:30 |
Vom Silber zum Silizium und zur Solarenergie - Mit Besichtigung der Produktion der Deutschen Solar AG | Infotafel am Parkplatz Eherne Schlange | Klaus Flick |
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Sa, 20.10. 09:30 - 12:30 |
Vom Silber zum Germanium - Bergbau und Wissenschaft in der Freiberger Altstadt, mit Besichtigung der Winkler-Gedenkstätte in der Brennhausgasse | Otto-Brunnen auf dem Obermarkt, Freiberg | Gudrun Reißig, Klaus Eilrich |
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Sa, 27.10. 09:30 - 12:30 |
Bergbau rund um den Wernerplatz - mit Besichtigung der Roten Grube | Wernerplatz Freiberg, vor Barmer Geschäftsstelle | Michael Ziegler / Hartmut Furkert |
Geplant ist folgender Streckenverlauf:
Start ist um 9.00 Uhr an der Gaststätte Letzter Dreier zwischen Freiberg und Brand-Erbisdorf. Danach geht es zunächst durch die Haldenlandschaft des Zuger Reviers mit seinen berühmten Gruben, wie dem Dreibrüderschacht, Beschert Glück, der Mordgrube und dem Konstantinschacht, sowie den historischen Kunstgräben, die einst der Versorgung der Maschinen in den Gruben mit Aufschlagwasser dienten und noch heute für die Brauchwasserversorgung der Industrie in Freiberg genutzt werden.
Der Weg führt weiter in das Stadtgebiet Freiberg mit Abstechern zur Roten Grube, der Fundstelle des ersten Freiberger Silbers am Schüppchenberg und schließlich in das Himmelfahrter Revier mit der Alten Elisabeth, dem Abraham- und dem Davidschacht. Danach geht es den Hammerberg hinab ins Muldental, wo die Strecke weiter entlang des Roten Grabens mit seinen zahlreichen Stollenmundlöchern bis nach Halsbrücke führt.
In Halsbrücke sind das siebente und achte Lichtloch des Rothschönberger Stollens, das weltweit älteste Kahnhebewerk und die Altväterbrücke zu bewundern bevor der Weg weiter entlang der Mulde nach Rothenfurth und Großschirma führt. Bevor es zurück nach Freiberg steht, ist noch ein Abstecher zum ehemaligen Kahnhebewerk Großvoigtsberg geplant, das sicher auch vielen Freibergern noch unbekannt ist.
Der Rückweg folgt von Großschirma aus dem Tal des Waltersbaches durch Kleinwaltersdorf und den Hospitalwald und endet optional in Freiberg oder wieder am Ausgangspunkt am Letzten Dreier.
externer Link Fremdenverkehrsverein: Karten und Bilder zur Radtour
Die Radtour entspricht einer Gesamtstrecke von ca. 45 km und dauert ca. 8 Stunden. Wer nicht die gesamte Strecke bewältigen möchte, kann sich auch an mehreren Stellen während der Tour auf den Rückweg machen.
Wichtige Informationen: Die Teilnehmer sollten über verkehrssichere Fahrräder verfügen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Verpflegung ist selbst mitzubringen. Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen verschiebt sich der Termin der Radtour um eine Woche auf den 16. Juni 2012.